Der 10. April trägt in alten Bauernkalendern den Namen eines alttestamentlichen Propheten – und seine Regel rechnet mit auffälliger Genauigkeit:
„An Ezechiel, dem 100. Tag nach Neujahr, da säe Leinsamen, dann gedeiht er wunderbar.“
Ezechiel wirkte im 6. Jahrhundert v. Chr. während des babylonischen Exils und ist Verfasser des nach ihm benannten biblischen Buches mit seinen visionsreichen Prophezeiungen. In alten deutschen Kalenderwerken wurden alttestamentliche Namen wie seiner häufig schlicht als Tagesbezeichnung verwendet, ohne dass sich daraus ein eigener kirchlicher Festtagskult entwickelte.
Die Regel selbst ist bemerkenswert präzise: Der 10. April fällt in Schaltjahren nahe an den hundertsten Tag des Jahres – ein seltener Fall, in dem eine Bauernregel direkt mit einer kalendarischen Zählung statt einem Naturzeichen argumentiert.
„An Ezechiel, dem 100. Tag nach Neujahr, da säe Leinsamen, dann gedeiht er wunderbar.“
Ezechiel wirkte im 6. Jahrhundert v. Chr. während des babylonischen Exils und ist Verfasser des nach ihm benannten biblischen Buches mit seinen visionsreichen Prophezeiungen. In alten deutschen Kalenderwerken wurden alttestamentliche Namen wie seiner häufig schlicht als Tagesbezeichnung verwendet, ohne dass sich daraus ein eigener kirchlicher Festtagskult entwickelte.
Die Regel selbst ist bemerkenswert präzise: Der 10. April fällt in Schaltjahren nahe an den hundertsten Tag des Jahres – ein seltener Fall, in dem eine Bauernregel direkt mit einer kalendarischen Zählung statt einem Naturzeichen argumentiert.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Aussaat
Heiliger: Ezechiel
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose