Der 24. Dezember, der Heilige Abend selbst, trug in mittelalterlichen Kalendern einen heute fast vergessenen zweiten Namen:
„Wie die Witterung an Adam und Eva (24.12.), so bleibt sie bis Ende des Monats.“
In mittelalterlichen Kalendern, besonders im deutschen und skandinavischen Raum, wurden die biblischen Stammeltern Adam und Eva als Heilige gefeiert – ihr Gedenktag fiel ausgerechnet auf den Vorabend von Weihnachten. Die Tradition geht auf sogenannte "Paradeisspiele" zurück, kleine Theaterstücke über den Sündenfall, die oft direkt vor der Christmette aufgeführt wurden. Requisit war ein mit Äpfeln behangener Tannenbaum, der "Paradeisbaum" – einer der direkten Vorläufer des heutigen Weihnachtsbaums.
Ihre Bauernregel ist unkompliziert: Das Wetter am Heiligen Abend, so der Glaube, setzt sich bis zum Jahresende fort.
„Wie die Witterung an Adam und Eva (24.12.), so bleibt sie bis Ende des Monats.“
In mittelalterlichen Kalendern, besonders im deutschen und skandinavischen Raum, wurden die biblischen Stammeltern Adam und Eva als Heilige gefeiert – ihr Gedenktag fiel ausgerechnet auf den Vorabend von Weihnachten. Die Tradition geht auf sogenannte "Paradeisspiele" zurück, kleine Theaterstücke über den Sündenfall, die oft direkt vor der Christmette aufgeführt wurden. Requisit war ein mit Äpfeln behangener Tannenbaum, der "Paradeisbaum" – einer der direkten Vorläufer des heutigen Weihnachtsbaums.
Ihre Bauernregel ist unkompliziert: Das Wetter am Heiligen Abend, so der Glaube, setzt sich bis zum Jahresende fort.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Adam und Eva
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose