Der 1. September markiert für viele bis heute den kalendarischen Beginn des Herbstes – auch wenn der Sommer meteorologisch oft noch anhält. Für die alten Bauern war der Tag deshalb ein wichtiger erster Anhaltspunkt, wie sich die kommenden Wochen entwickeln würden:
„Ist Ägidi ein heller Tag, ich dir schönen Herbst ansag.“
Der Tag ist dem heiligen Ägidius gewidmet, einem Einsiedler, der der Legende nach im 7. Jahrhundert in der Provence lebte und von einer Hirschkuh mit Milch genährt wurde, als er sich vor der Verehrung durch die Menschen in die Wildnis zurückzog. Um 680 gründete er das Kloster Saint-Gilles an der Rhonemündung, das im Mittelalter zu einem bedeutenden Pilgerort auf dem Jakobsweg wurde. Als einziger der Vierzehn Nothelfer starb er nicht als Märtyrer, sondern eines natürlichen Todes – vielleicht ein Grund, warum sein Tag eher auf einen "schönen Herbst" als auf dramatisches Wetter hindeutet.
Ob hell oder trüb: Am 1. September beginnt das Jahr, sich langsam dem Ende zuzuneigen.
„Ist Ägidi ein heller Tag, ich dir schönen Herbst ansag.“
Der Tag ist dem heiligen Ägidius gewidmet, einem Einsiedler, der der Legende nach im 7. Jahrhundert in der Provence lebte und von einer Hirschkuh mit Milch genährt wurde, als er sich vor der Verehrung durch die Menschen in die Wildnis zurückzog. Um 680 gründete er das Kloster Saint-Gilles an der Rhonemündung, das im Mittelalter zu einem bedeutenden Pilgerort auf dem Jakobsweg wurde. Als einziger der Vierzehn Nothelfer starb er nicht als Märtyrer, sondern eines natürlichen Todes – vielleicht ein Grund, warum sein Tag eher auf einen "schönen Herbst" als auf dramatisches Wetter hindeutet.
Ob hell oder trüb: Am 1. September beginnt das Jahr, sich langsam dem Ende zuzuneigen.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Ägidius
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose