Nur einen Tag nach Mariä Geburt folgt mit dem Gorgoniustag ein weiterer, deutlich dramatischerer Gedenktag – auch wenn er heute kaum noch bekannt ist:
„Ist Gorgon schön, bleibt's noch sechs Wochen schön.“
Der heilige Gorgonius war ein hoher Beamter am Hof Kaiser Diokletians, der 304 n. Chr. während der großen Christenverfolgung in Nikomedien zusammen mit seinen Gefährten Dorotheus und Petrus gefoltert und schließlich erdrosselt wurde. Diokletian ließ die Leichen der Märtyrer ins Meer werfen, um eine Verehrung durch die frühen Christen zu verhindern – vergeblich: Der Leichnam des Gorgonius wurde später geborgen, nach Rom gebracht und im 8. Jahrhundert schließlich ins lothringische Kloster Gorze überführt, das seinen Namen trägt.
Von dieser dramatischen Geschichte ist in der Bauernregel selbst nichts mehr zu spüren – übrig geblieben ist nur die Hoffnung auf sechs weitere schöne Wochen.
„Ist Gorgon schön, bleibt's noch sechs Wochen schön.“
Der heilige Gorgonius war ein hoher Beamter am Hof Kaiser Diokletians, der 304 n. Chr. während der großen Christenverfolgung in Nikomedien zusammen mit seinen Gefährten Dorotheus und Petrus gefoltert und schließlich erdrosselt wurde. Diokletian ließ die Leichen der Märtyrer ins Meer werfen, um eine Verehrung durch die frühen Christen zu verhindern – vergeblich: Der Leichnam des Gorgonius wurde später geborgen, nach Rom gebracht und im 8. Jahrhundert schließlich ins lothringische Kloster Gorze überführt, das seinen Namen trägt.
Von dieser dramatischen Geschichte ist in der Bauernregel selbst nichts mehr zu spüren – übrig geblieben ist nur die Hoffnung auf sechs weitere schöne Wochen.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Gorgonius
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose