1. November Allerheiligen

BAUERNREGEL · Wetter

Allerheiligen bringt Sommer für alte Weiber, der ist des Sommers letzter Vertreiber.

Der Spruch zeichnet das Bild eines letzten freundlichen Herbstabschnitts, bevor die kalte Jahreszeit näher rückt. Das Wort „Sommer“ steht dabei für milde, sonnige Tage, die Anfang November besonders willkommen sind. Zugleich klingt in der zweiten Hälfte schon der Abschied von der warmen Jahreszeit an.

Die volkstümliche Sprache verwendet die Sommerbilder hier großzügig. Meteorologisch wird der Altweibersommer gewöhnlich dem früheren Herbst zugeordnet; für milde Tage im November ist Martinisommer die passendere Bezeichnung. Der überlieferte Reim bleibt ein stimmungsvolles Bild für späte Herbstsonne. Wann die letzte milde Phase endet, ist von Jahr zu Jahr verschieden.

Zuordnung im Jahreslauf

1. November ↗

Region: Überregional

Kategorie: Wetter

Heiliger: Allerheiligen

Quellen und Einordnung

Kleiner Kalender: Bauernregeln für den 1. November

bauernregeln.kleiner-kalender.de – Quelle öffnen ↗

Belegt: Wortlaut.

SRF Meteo: Martinisommer bringt mildes Bergwetter, 5. November 2021

srf.ch – Quelle öffnen ↗

Belegt: Unterscheidung von Altweibersommer und Martinisommer. Beginn und Ende milder Novemberphasen sind nicht an Allerheiligen gebunden.

Redaktion: KrautKult

Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose

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„Hat Allerheiligen Sonnenschein, wird's um Martini (11. November) umso kälter sein.“

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„Bringt Allerheiligen einen Winter, so bringt Martini (11. November) einen Sommer.“

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