Der 24. Mai trägt in alten Bauernkalendern den Namen einer alttestamentlichen Königin – ihre Regel liefert eine ganz konkrete Aussaatempfehlung:
„Lein, gesät an Esthern, wächst am allerbesten.“
Esther rettete der biblischen Erzählung nach als jüdische Frau des persischen Großkönigs Xerxes ihr Volk vor der drohenden Vernichtung, indem sie sich mutig zu ihrer Herkunft bekannte. In alten deutschen Kalenderwerken wurde ihr Name, wie andere alttestamentliche Namen auch, oft schlicht als Tagesbezeichnung verwendet, ohne dass sich daraus ein eigener christlicher Festtagskult entwickelte.
Ihre Bauernregel verlangt keine Wetterprognose, sondern gibt eine klare Handlungsanweisung: Ende Mai gilt als günstiger Zeitpunkt für die Leinsaat, die zu dieser Jahreszeit ausreichend Bodenwärme, aber noch genug Feuchtigkeit vorfindet.
„Lein, gesät an Esthern, wächst am allerbesten.“
Esther rettete der biblischen Erzählung nach als jüdische Frau des persischen Großkönigs Xerxes ihr Volk vor der drohenden Vernichtung, indem sie sich mutig zu ihrer Herkunft bekannte. In alten deutschen Kalenderwerken wurde ihr Name, wie andere alttestamentliche Namen auch, oft schlicht als Tagesbezeichnung verwendet, ohne dass sich daraus ein eigener christlicher Festtagskult entwickelte.
Ihre Bauernregel verlangt keine Wetterprognose, sondern gibt eine klare Handlungsanweisung: Ende Mai gilt als günstiger Zeitpunkt für die Leinsaat, die zu dieser Jahreszeit ausreichend Bodenwärme, aber noch genug Feuchtigkeit vorfindet.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Aussaat
Heiliger: Esther
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose