Ein stürmischer, ungemütlicher Februar galt nicht als Zumutung, sondern fast als Pflichtprogramm:
„Der Februar muss stürmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen.“
Die Logik dahinter knüpft an das vertraute Ausgleichsprinzip an: Ein Februar, der seiner Rolle als letzter, kräftiger Wintermonat gerecht wird, räumt gewissermaßen mit dem Winter auf und macht so den Weg frei für einen frühen, sicheren Weidebeginn im Lenz – also im Frühling, wenn das Vieh wieder auf die Wiesen darf.
Sturm und Wind werden hier also nicht als lästig, sondern als notwendige Vorarbeit für die kommende Vegetationsperiode verstanden.
„Der Februar muss stürmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen.“
Die Logik dahinter knüpft an das vertraute Ausgleichsprinzip an: Ein Februar, der seiner Rolle als letzter, kräftiger Wintermonat gerecht wird, räumt gewissermaßen mit dem Winter auf und macht so den Weg frei für einen frühen, sicheren Weidebeginn im Lenz – also im Frühling, wenn das Vieh wieder auf die Wiesen darf.
Sturm und Wind werden hier also nicht als lästig, sondern als notwendige Vorarbeit für die kommende Vegetationsperiode verstanden.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose