Der 10. Mai gedenkt zweier Märtyrer, die sich zu Lebzeiten wohl nie begegnet sind, aber gemeinsam bestattet und seither gemeinsam verehrt werden – ihre Bauernregel warnt vor späten Schäden:
„Der Gordian, der Gordian, der richtet oft noch Schaden an.“
Gordianus war ein römischer Richter, der sich von der Standhaftigkeit des Priesters Januarius so bewegen ließ, dass er sich taufen ließ – unter Kaiser Julian Apostata wurde er dafür 362 gefoltert und enthauptet. Sein Leichnam wurde neben dem des kurz zuvor bestatteten Märtyrers Epimachus beigesetzt, über den historisch kaum mehr als der Name gesichert ist.
Sein Tag markiert im Bauernkalender einen weiteren möglichen Spätfrosttermin kurz vor den eigentlichen Eisheiligen – eine frühe Warnung vor der Frühjahrskälte, die wenige Tage später ihren Höhepunkt erreicht.
„Der Gordian, der Gordian, der richtet oft noch Schaden an.“
Gordianus war ein römischer Richter, der sich von der Standhaftigkeit des Priesters Januarius so bewegen ließ, dass er sich taufen ließ – unter Kaiser Julian Apostata wurde er dafür 362 gefoltert und enthauptet. Sein Leichnam wurde neben dem des kurz zuvor bestatteten Märtyrers Epimachus beigesetzt, über den historisch kaum mehr als der Name gesichert ist.
Sein Tag markiert im Bauernkalender einen weiteren möglichen Spätfrosttermin kurz vor den eigentlichen Eisheiligen – eine frühe Warnung vor der Frühjahrskälte, die wenige Tage später ihren Höhepunkt erreicht.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Gordianus und Epimachus
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose