Ein kühler statt heißer Mai wurde von den Bauern keineswegs bedauert, sondern ausdrücklich geschätzt:
„Ein kühler Mai wird hochgeacht', hat stets ein gutes Jahr gebracht.“
Zu frühe Hitze im Mai kann junge Pflanzen zu schnellem, aber instabilem Wachstum antreiben und macht sie anfälliger für Trockenheit im weiteren Jahresverlauf. Kühles, aber nicht zu kaltes Maiwetter ermöglicht dagegen ein gleichmäßigeres, robusteres Wachstum. Diese Regel widerspricht bewusst der intuitiven Erwartung, dass warmes Frühlingswetter automatisch das beste sei.
Eine der Regeln, die zeigt: Nicht jede Bauernweisheit folgt der einfachen Gleichung "wärmer ist besser" – manchmal ist gerade die Zurückhaltung des Wetters das eigentliche Glück.
„Ein kühler Mai wird hochgeacht', hat stets ein gutes Jahr gebracht.“
Zu frühe Hitze im Mai kann junge Pflanzen zu schnellem, aber instabilem Wachstum antreiben und macht sie anfälliger für Trockenheit im weiteren Jahresverlauf. Kühles, aber nicht zu kaltes Maiwetter ermöglicht dagegen ein gleichmäßigeres, robusteres Wachstum. Diese Regel widerspricht bewusst der intuitiven Erwartung, dass warmes Frühlingswetter automatisch das beste sei.
Eine der Regeln, die zeigt: Nicht jede Bauernweisheit folgt der einfachen Gleichung "wärmer ist besser" – manchmal ist gerade die Zurückhaltung des Wetters das eigentliche Glück.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose