25. März Mariä Verkündigung

BAUERNREGEL · Wetter

Hat's nach der Mariennacht gefroren, werden noch 40 Fröste geboren.

Der 25. März, Mariä Verkündigung, gehört zu den zentralen Festen des Kirchenjahres – gleich drei Bauernregeln knüpfen an diesen Tag an. Die erste greift noch einmal die vertraute Vierzig-Formel auf:

„Hat's nach der Mariennacht gefroren, werden noch 40 Fröste geboren.“

Das Fest erinnert an die Ankündigung des Erzengels Gabriel an Maria, sie werde den Sohn Gottes gebären (Lk 1,26–38) – den Beginn der Menschwerdung Christi in der christlichen Tradition. Das Datum, genau neun Monate vor Weihnachten, wurde bereits im 4./5. Jahrhundert festgelegt und fiel zudem nahe an die Frühlings-Tagundnachtgleiche, was es zu einem doppelt bedeutsamen Kalenderpunkt machte.

Frost in der Nacht zu diesem zentralen Fest, so die erste Regel, kündigt noch vierzig weitere Fröste an – eine letzte, lange Mahnung vor zu früher Entwarnung.

Zuordnung im Jahreslauf

25. März ↗

Region: Überregional

Kategorie: Wetter

Heiliger: Mariä Verkündigung

Redaktion: KrautKult

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