Der 8. Juni gehört einem der bekanntesten Wetterheiligen des gesamten Sommerkalenders – gleich drei Regeln kreisen um seinen Tag. Die erste ist unmissverständlich:
„Ist's an Medardus feucht und nass, regnet's weiter ohne Unterlass.“
Medardus war Bischof von Noyon in der Picardie, der schon zu Lebzeiten wegen seiner großen Fürsorge für Arme und Notleidende hoch verehrt wurde. Der Legende nach breitete ein Adler während eines Unwetters schützend seine Flügel über ihm aus. Als Patron der Bauern, Winzer und Bierbrauer wurde sein Tag zu einem der bedeutendsten Lostage des gesamten Sommers – vergleichbar mit den Eisheiligen im Mai.
Seine erste Regel verspricht wenig Gutes: Regen an seinem Tag soll sich demnach fortsetzen, ohne aufzuhören.
„Ist's an Medardus feucht und nass, regnet's weiter ohne Unterlass.“
Medardus war Bischof von Noyon in der Picardie, der schon zu Lebzeiten wegen seiner großen Fürsorge für Arme und Notleidende hoch verehrt wurde. Der Legende nach breitete ein Adler während eines Unwetters schützend seine Flügel über ihm aus. Als Patron der Bauern, Winzer und Bierbrauer wurde sein Tag zu einem der bedeutendsten Lostage des gesamten Sommers – vergleichbar mit den Eisheiligen im Mai.
Seine erste Regel verspricht wenig Gutes: Regen an seinem Tag soll sich demnach fortsetzen, ohne aufzuhören.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Medardus von Noyon
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose