November · Monatsregel

BAUERNREGEL · Wetter

November hell und klar, ist übel fürs nächste Jahr.

Dieser knappe Reim betrachtet das Novemberwetter aus der Perspektive des kommenden Wirtschaftsjahres. Für einen landwirtschaftlichen Betrieb zählt schließlich nicht allein, ob ein Tag angenehm und sonnig ist, sondern auch, wie sich die Bedingungen auf Feldern und Wiesen entwickeln. Die Regel richtet den Blick deshalb über den Augenblick hinaus.

Was mit „übel“ genau gemeint ist, lässt der Wortlaut offen. Auch beschreibt „hell und klar“ allein weder die Bodenfeuchte noch den gesamten Temperaturverlauf. Eine allgemeine Vorhersage für das nächste Jahr lässt sich darauf nicht stützen. Als überlieferter Denkanstoß erinnert der Spruch daran, Wetter stets im Zusammenhang mit Jahreszeit, Boden und Pflanzen zu betrachten.

Zuordnung im Jahreslauf

November (Monatsregel) ↗

Region: Überregional

Kategorie: Wetter

Quellen und Einordnung

Unparteiische oberschlesische Grenzzeitung, 1935, digitalisiert in der Schlesischen Digitalen Bibliothek

sbc.org.pl – Quelle öffnen ↗

Belegt: historisch dokumentierter Wortlaut. Überlieferungsbeleg, kein Nachweis der Vorhersagekraft für das nächste Jahr.

Redaktion: KrautKult

Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose

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„Hat Allerheiligen Sonnenschein, wird's um Martini (11. November) umso kälter sein.“

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„Um Allerseelen kalt und klar, macht auf Weihnacht alles starr.“

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„Andreas, hell und klar, verspricht ein gutes Jahr.“

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