November · Monatsregel

BAUERNREGEL · Wetter

Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter.

Nebel über Wiesen und Feldern gehört zu den vertrauten Bildern des Spätherbstes. Wenn die Nächte länger werden, kann feuchte Luft in Bodennähe stark abkühlen. So entstehen Nebelfelder, die sich bei schwacher Sonneneinstrahlung mitunter bis weit in den Tag halten. Die Bauernregel verbindet diese sichtbaren Zeichen der Jahreszeit mit der Erwartung eines schneereichen Winters.

Ihr besonderer Reiz liegt im genauen Hinsehen: Wie häufig liegt Nebel über dem Land, und wie verändert sich die Landschaft auf dem Weg zum Winter? Die spätere Schneemenge lässt sich daraus allein nicht zuverlässig ableiten. Als Anregung, das Wetter vor der eigenen Haustür über längere Zeit zu beobachten, bleibt der Spruch lebendig.

Zuordnung im Jahreslauf

November (Monatsregel) ↗

Region: Überregional

Kategorie: Wetter

Quellen und Einordnung

wetter.de: Bauernregeln November

wetter.de – Quelle öffnen ↗

Belegt: Wortlaut und Einordnung des behaupteten Zusammenhangs zwischen Nebelhäufigkeit und Winterschnee.

MeteoSchweiz: Nebel im Mittelland – Bildung

meteoschweiz.admin.ch – Quelle öffnen ↗

Belegt: Entstehung von Nebel durch Abkühlung bodennaher Luft; keine Bestätigung der Schneeprognose.

Redaktion: KrautKult

Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose

Passende Regeln im Jahreslauf

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„Hat Allerheiligen Sonnenschein, wird's um Martini (11. November) umso kälter sein.“

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2. November · TAGESREGEL

„Um Allerseelen kalt und klar, macht auf Weihnacht alles starr.“

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3. November · TAGESREGEL

„Bringt Hubertus Schnee und Eis, bleibt's den ganzen November weiß.“

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25. November · TAGESREGEL

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