Der letzte Tag des Jahres trägt im deutschsprachigen Raum den Namen eines Papstes aus dem 4. Jahrhundert:
„Silvesternacht düster oder klar sagt an ein gutes Jahr.“
Silvester I. war Papst von 314 bis zu seinem Tod 335 und amtierte damit während der entscheidenden Phase der Christianisierung des Römischen Reiches unter Kaiser Konstantin. Der Legende nach soll er Konstantin getauft und von dessen Aussatz geheilt haben – historisch belegt ist stattdessen, dass Konstantin sich erst kurz vor seinem Tod, und zwar durch einen arianischen Bischof, taufen ließ. Während seines Pontifikats fand 325 das erste ökumenische Konzil von Nizäa statt.
Seine Bauernregel ist bemerkenswert offen formuliert: Ob die Silvesternacht düster oder klar ausfällt, spielt demnach keine Rolle – beides wird hier als gutes Omen fürs neue Jahr gedeutet.
„Silvesternacht düster oder klar sagt an ein gutes Jahr.“
Silvester I. war Papst von 314 bis zu seinem Tod 335 und amtierte damit während der entscheidenden Phase der Christianisierung des Römischen Reiches unter Kaiser Konstantin. Der Legende nach soll er Konstantin getauft und von dessen Aussatz geheilt haben – historisch belegt ist stattdessen, dass Konstantin sich erst kurz vor seinem Tod, und zwar durch einen arianischen Bischof, taufen ließ. Während seines Pontifikats fand 325 das erste ökumenische Konzil von Nizäa statt.
Seine Bauernregel ist bemerkenswert offen formuliert: Ob die Silvesternacht düster oder klar ausfällt, spielt demnach keine Rolle – beides wird hier als gutes Omen fürs neue Jahr gedeutet.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Silvester I., Papst
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose