Der 9. Februar gehört einer betagten Frau, deren Martyrium bis heute in der Zahnmedizin nachwirkt:
„Ist's an Apollonia feucht, der Winter oft sehr spät entfleucht.“
Apollonia war Diakonissin oder Jungfrau in Alexandria, die 249 n. Chr. – noch vor der eigentlichen Christenverfolgung unter Kaiser Decius – einem aufgehetzten heidnischen Mob zum Opfer fiel: Man schlug ihr den Kiefer ein und die Zähne aus, bevor sie sich der Überlieferung nach aus freien Stücken in einen Scheiterhaufen stürzte. Seit dem 9. Jahrhundert wird sie als Patronin gegen Zahnschmerzen angerufen.
Ihre Bauernregel hat mit Zähnen nichts zu tun: Feuchtes Wetter an ihrem Tag verspricht einen ungewöhnlich späten Winterausklang.
„Ist's an Apollonia feucht, der Winter oft sehr spät entfleucht.“
Apollonia war Diakonissin oder Jungfrau in Alexandria, die 249 n. Chr. – noch vor der eigentlichen Christenverfolgung unter Kaiser Decius – einem aufgehetzten heidnischen Mob zum Opfer fiel: Man schlug ihr den Kiefer ein und die Zähne aus, bevor sie sich der Überlieferung nach aus freien Stücken in einen Scheiterhaufen stürzte. Seit dem 9. Jahrhundert wird sie als Patronin gegen Zahnschmerzen angerufen.
Ihre Bauernregel hat mit Zähnen nichts zu tun: Feuchtes Wetter an ihrem Tag verspricht einen ungewöhnlich späten Winterausklang.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Apollonia
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose