Der 8. Januar gehört einem wahrscheinlich irischen Wanderbischof, der im frühen Mittelalter am Hof der bayerischen Agilolfinger-Herzoge wirkte:
„Sankt Erhard mit der Hack' steckt die Wintertag in den Sack.“
Erhard gründete der Überlieferung nach zahlreiche Klöster im Elsass und in Bayern, darunter das Frauenstift Niederünster in Regensburg, das er zeitweise selbst leitete. Der bekanntesten Legende nach gab er der blind geborenen elsässischen Herzogstochter Odilia bei ihrer Taufe wundersam das Augenlicht zurück. 1052 wurde er offiziell heiliggesprochen; bis heute wird er vor allem in Bayern und Österreich als Viehpatron verehrt.
Die "Hacke" in seiner Bauernregel meint vermutlich ein Arbeitsgerät, mit dem der Heilige symbolisch die letzten strengen Wintertage "wegschafft" – sein Tag markiert damit einen frühen, hoffnungsvollen Hinweis auf das nahende Ende der kältesten Jahreszeit.
„Sankt Erhard mit der Hack' steckt die Wintertag in den Sack.“
Erhard gründete der Überlieferung nach zahlreiche Klöster im Elsass und in Bayern, darunter das Frauenstift Niederünster in Regensburg, das er zeitweise selbst leitete. Der bekanntesten Legende nach gab er der blind geborenen elsässischen Herzogstochter Odilia bei ihrer Taufe wundersam das Augenlicht zurück. 1052 wurde er offiziell heiliggesprochen; bis heute wird er vor allem in Bayern und Österreich als Viehpatron verehrt.
Die "Hacke" in seiner Bauernregel meint vermutlich ein Arbeitsgerät, mit dem der Heilige symbolisch die letzten strengen Wintertage "wegschafft" – sein Tag markiert damit einen frühen, hoffnungsvollen Hinweis auf das nahende Ende der kältesten Jahreszeit.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Erhard
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose