Kurz vor Michaeli folgt mit Hiltrud eine der stillsten Gestalten des ganzen September – eine Frau, die sich bewusst aus der Welt zurückzog:
„Wenn Hiltrud im Kalender steht, wird noch einmal das Gras gemäht.“
Hiltrud wird als geistliche Frau von Liessies im Hennegau verehrt. Der Überlieferung nach widersetzte sie sich einer geplanten Heirat und führte ein zurückgezogenes religiöses Leben nahe dem Kloster, dessen erster Abt ihr Bruder Gontrand war. Die Erzählungen betonen ihr Gebet und ihre Hinwendung zu Bedürftigen. Ihre genauen Lebensdaten sind unsicher. Ihr Gedenktag ist der 27. September. Die Regel erinnert an einen herbstlichen Grasschnitt; ein allgemeingültiger letzter Schnitttermin lässt sich daraus nicht ableiten.
Ein leiser Tag für eine leise Heilige – und eine der letzten praktischen Feldarbeiten vor dem Winter.
„Wenn Hiltrud im Kalender steht, wird noch einmal das Gras gemäht.“
Hiltrud wird als geistliche Frau von Liessies im Hennegau verehrt. Der Überlieferung nach widersetzte sie sich einer geplanten Heirat und führte ein zurückgezogenes religiöses Leben nahe dem Kloster, dessen erster Abt ihr Bruder Gontrand war. Die Erzählungen betonen ihr Gebet und ihre Hinwendung zu Bedürftigen. Ihre genauen Lebensdaten sind unsicher. Ihr Gedenktag ist der 27. September. Die Regel erinnert an einen herbstlichen Grasschnitt; ein allgemeingültiger letzter Schnitttermin lässt sich daraus nicht ableiten.
Ein leiser Tag für eine leise Heilige – und eine der letzten praktischen Feldarbeiten vor dem Winter.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Hiltrud von Liessies
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose