Anders als die meisten Kälte-Regeln setzt diese Variante ausnahmsweise auf Nebel statt auf Frost oder Schnee:
„Wenn im Januar viel Nebel steigt, sich ein schönes Frühjahr zeigt.“
Nebel im Hochwinter entsteht meist bei stabilen, windschwachen Hochdrucklagen mit ausreichend Feuchtigkeit in Bodennähe – ein Wettermuster, das sich von der trockenen Kälte klarer Frosttage deutlich unterscheidet. Die Bauern lasen aus einem nebelreichen Januar offenbar ein insgesamt ausgeglicheneres, feuchteres Klima heraus, das sich positiv auf das kommende Frühjahr auswirken sollte.
Damit steht diese Regel im Kontrast zu den zahlreichen "je kälter, desto besser"-Regeln des Monats – ein Hinweis darauf, dass es im Bauernkalender selten nur eine einzige gültige Wettertheorie gab.
„Wenn im Januar viel Nebel steigt, sich ein schönes Frühjahr zeigt.“
Nebel im Hochwinter entsteht meist bei stabilen, windschwachen Hochdrucklagen mit ausreichend Feuchtigkeit in Bodennähe – ein Wettermuster, das sich von der trockenen Kälte klarer Frosttage deutlich unterscheidet. Die Bauern lasen aus einem nebelreichen Januar offenbar ein insgesamt ausgeglicheneres, feuchteres Klima heraus, das sich positiv auf das kommende Frühjahr auswirken sollte.
Damit steht diese Regel im Kontrast zu den zahlreichen "je kälter, desto besser"-Regeln des Monats – ein Hinweis darauf, dass es im Bauernkalender selten nur eine einzige gültige Wettertheorie gab.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose