Regen im Januar wirkt zunächst harmlos – er fällt schließlich in einer Zeit, in der ohnehin nichts wächst. Die alten Bauern sahen das anders:
„Hat der Januar viel Regen, bringt's den Früchten keinen Segen.“
Die Sorge galt der Bodenstruktur: Zu viel Regen im tiefsten Winter durchweicht die Erde, verdichtet sie und spült Nährstoffe aus – Schäden, die sich erst Monate später bei der Frühjahrsbestellung und schließlich bei der Ernte bemerkbar machen sollten. Ein trockener, kalter Januar hingegen hält den Boden gefroren und damit stabil.
Wieder eine jener Regeln, die eine Ursache im Winter mit einer Wirkung erst im Sommer verknüpfen – eine Verzögerung, die sich kaum direkt nachprüfen lässt, aber landwirtschaftlich nicht unplausibel ist.
„Hat der Januar viel Regen, bringt's den Früchten keinen Segen.“
Die Sorge galt der Bodenstruktur: Zu viel Regen im tiefsten Winter durchweicht die Erde, verdichtet sie und spült Nährstoffe aus – Schäden, die sich erst Monate später bei der Frühjahrsbestellung und schließlich bei der Ernte bemerkbar machen sollten. Ein trockener, kalter Januar hingegen hält den Boden gefroren und damit stabil.
Wieder eine jener Regeln, die eine Ursache im Winter mit einer Wirkung erst im Sommer verknüpfen – eine Verzögerung, die sich kaum direkt nachprüfen lässt, aber landwirtschaftlich nicht unplausibel ist.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose