Eine zweite, deutlich derbere Regel zu Kunigunde bringt dieselbe Hoffnung auf wärmeres Wetter in bildhafter Sprache:
„Sankt Kunigund macht warm von unt'.“
Gemeint ist die von unten, also vom Boden her aufsteigende Wärme, die sich Anfang März allmählich einstellt, wenn die Sonne den Erdboden stärker aufheizt als noch im tiefsten Winter – eine reale physikalische Beobachtung, die den Beginn der Vegetationsperiode ankündigt. Kunigunde, deren Legenden von Reinheit und göttlichem Beistand geprägt sind, wird hier auf ungewohnt bodenständige Weise zur Bringerin der Frühlingswärme.
Eine der körperlicheren Formulierungen des gesamten Bauernkalenders, die trotz ihrer Derbheit eine ganz reale jahreszeitliche Beobachtung transportiert.
„Sankt Kunigund macht warm von unt'.“
Gemeint ist die von unten, also vom Boden her aufsteigende Wärme, die sich Anfang März allmählich einstellt, wenn die Sonne den Erdboden stärker aufheizt als noch im tiefsten Winter – eine reale physikalische Beobachtung, die den Beginn der Vegetationsperiode ankündigt. Kunigunde, deren Legenden von Reinheit und göttlichem Beistand geprägt sind, wird hier auf ungewohnt bodenständige Weise zur Bringerin der Frühlingswärme.
Eine der körperlicheren Formulierungen des gesamten Bauernkalenders, die trotz ihrer Derbheit eine ganz reale jahreszeitliche Beobachtung transportiert.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Kunigunde
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose