Der 2. Februar, Mariä Lichtmess, gehört zu den bedeutendsten Lostagen des Bauernkalenders – gleich sieben Regeln ranken sich um diesen Tag. Eine der bodenständigsten blickt auf die Vorratskammer:
„Lichtmess – halbes Futter gefress' (= Wintervorrat ist zur Hälfte verbraucht).“
Lichtmess liegt 40 Tage nach Weihnachten und erinnert an die Darstellung Jesu im Tempel, wo der greise Simeon ihn als "Licht zur Erleuchtung der Völker" bezeichnete – daher der Brauch der Kerzenweihe, der dem Fest seinen Namen gab. Bis ins 20. Jahrhundert markierte der Tag zugleich das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres mit Gesindewechsel und fälligen Pachtzahlungen.
Diese Regel ist eine reine Bestandsaufnahme ohne Wetterbezug: Wer bis Lichtmess mehr als die Hälfte seines Winterfutters verbraucht hat, muss den Rest des Winters besonders sparsam wirtschaften.
„Lichtmess – halbes Futter gefress' (= Wintervorrat ist zur Hälfte verbraucht).“
Lichtmess liegt 40 Tage nach Weihnachten und erinnert an die Darstellung Jesu im Tempel, wo der greise Simeon ihn als "Licht zur Erleuchtung der Völker" bezeichnete – daher der Brauch der Kerzenweihe, der dem Fest seinen Namen gab. Bis ins 20. Jahrhundert markierte der Tag zugleich das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres mit Gesindewechsel und fälligen Pachtzahlungen.
Diese Regel ist eine reine Bestandsaufnahme ohne Wetterbezug: Wer bis Lichtmess mehr als die Hälfte seines Winterfutters verbraucht hat, muss den Rest des Winters besonders sparsam wirtschaften.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Mariä Lichtmess
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose