Der 1. Januar vereint gleich zwei Bedeutungsebenen – den weltlichen Jahresbeginn und ein kirchliches Hochfest zu Ehren Marias als Gottesmutter. Kein Wunder, dass der erste Sonnenaufgang des Jahres besonders aufmerksam beobachtet wurde:
„Morgenrot am ersten Tag — Unwetter bringt und große Plag'.“
Der 1. Januar ist zivilrechtlicher Jahresbeginn seit der Kalenderreform Julius Cäsars 45 v. Chr. und zugleich das Fest der Mariä Gottesmutterschaft, das an das Konzil von Ephesus 431 erinnert. Die alte Wetterweisheit "Morgenrot, Schlecht-Wetter-Bot'" – rotes Morgenlicht als Vorbote von Regen oder Sturm – hat sogar einen realen meteorologischen Kern: Sie beschreibt, wie Licht in feuchter, herannahender Luft gebrochen wird.
Ausgerechnet am ersten Tag des Jahres wird diese allgemeine Wetterregel zu einem besonders bedeutsamen Omen erhoben.
„Morgenrot am ersten Tag — Unwetter bringt und große Plag'.“
Der 1. Januar ist zivilrechtlicher Jahresbeginn seit der Kalenderreform Julius Cäsars 45 v. Chr. und zugleich das Fest der Mariä Gottesmutterschaft, das an das Konzil von Ephesus 431 erinnert. Die alte Wetterweisheit "Morgenrot, Schlecht-Wetter-Bot'" – rotes Morgenlicht als Vorbote von Regen oder Sturm – hat sogar einen realen meteorologischen Kern: Sie beschreibt, wie Licht in feuchter, herannahender Luft gebrochen wird.
Ausgerechnet am ersten Tag des Jahres wird diese allgemeine Wetterregel zu einem besonders bedeutsamen Omen erhoben.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Neujahr / Hochfest der Mutter Maria
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose