Der 27. März gehört dem Gründer Salzburgs – und seine Bauernregel spannt einen Bogen bis in den Hochsommer:
„Ist an Rupert der Himmel wieder rein, so wird er's auch im Juli sein.“
Rupert war Bischof von Worms, der um 696 von Herzog Theodo II. an den bayerischen Hof geholt wurde, um das Land zu missionieren. Er gründete noch im selben Jahr das Kloster St. Peter in Salzburg sowie das Nonnenkloster auf dem Nonnberg und erhielt die Salzquellen von Reichenhall geschenkt, was den späteren wirtschaftlichen Aufstieg Salzburgs begründete. Er starb an diesem Tag, vermutlich 718; sein Nachfolger Virgilius überführte 774 seine Gebeine in den neuen Dom, ein zweites Fest, das seither im September gefeiert wird.
Seine Frühjahrsregel verknüpft seinen Todestag mit dem Julihimmel – ein weiter, aber nicht untypischer Sprung für die Bauernregeln dieses besonders prognosefreudigen Monats.
„Ist an Rupert der Himmel wieder rein, so wird er's auch im Juli sein.“
Rupert war Bischof von Worms, der um 696 von Herzog Theodo II. an den bayerischen Hof geholt wurde, um das Land zu missionieren. Er gründete noch im selben Jahr das Kloster St. Peter in Salzburg sowie das Nonnenkloster auf dem Nonnberg und erhielt die Salzquellen von Reichenhall geschenkt, was den späteren wirtschaftlichen Aufstieg Salzburgs begründete. Er starb an diesem Tag, vermutlich 718; sein Nachfolger Virgilius überführte 774 seine Gebeine in den neuen Dom, ein zweites Fest, das seither im September gefeiert wird.
Seine Frühjahrsregel verknüpft seinen Todestag mit dem Julihimmel – ein weiter, aber nicht untypischer Sprung für die Bauernregeln dieses besonders prognosefreudigen Monats.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Rupert von Salzburg
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose