Simon und Judas treten in diesem Reim gemeinsam als Boten des nahenden Winters auf. Ihr Gedenktag am 28. Oktober erinnert daran, dass gegen Ende des Herbstes auch Schnee möglich wird. Die Regel gibt diesem jahreszeitlichen Übergang ein anschauliches Bild und einen festen Platz im bäuerlichen Kalender.
Wann sich die ersten Flocken zeigen, prägen Höhenlage, Region und aktuelle Wetterlage. Das „oft“ gehört zum überlieferten Wortlaut und beschreibt keine gemessene Häufigkeit. Der praktische Gedanke des Spruchs bleibt dabei gut greifbar: Ende Oktober lohnt es sich, auf winterliche Witterung vorbereitet zu sein.
Wann sich die ersten Flocken zeigen, prägen Höhenlage, Region und aktuelle Wetterlage. Das „oft“ gehört zum überlieferten Wortlaut und beschreibt keine gemessene Häufigkeit. Der praktische Gedanke des Spruchs bleibt dabei gut greifbar: Ende Oktober lohnt es sich, auf winterliche Witterung vorbereitet zu sein.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Simon und Judas
Quellen und Einordnung
Ökumenisches Heiligenlexikon, Joachim Schäfer: „Simon der Zelote“.
heiligenlexikon.de – Quelle öffnen ↗
Moderner Überlieferungsbeleg der leicht abweichenden Fassung „Simon und Juda die zwei, führen oft Schnee herbei.“ Kein Nachweis einer statistischen Schneehäufigkeit am 28. Oktober.
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose