Der 28. Dezember, der Tag der "unschuldigen Kindl", gehört zu den bedrückendsten Gedenktagen im gesamten Kirchenjahr:
„Schneit's an unschuldige Kindl, fährt der Januar in die Schindel.“
Das Fest erinnert an die Kinder von Bethlehem, die der Überlieferung nach im Matthäusevangelium auf Befehl von König Herodes getötet wurden, der damit den neugeborenen "König der Juden" beseitigen wollte. Historisch ist das Ereignis nicht außerbiblisch belegt, gilt aber seit der Frühkirche als erstes Märtyrertum der Christenheit. Der Gedenktag liegt traditionell im sogenannten "Weihnachtsoktav", den acht Tagen direkt nach dem Christfest.
Die recht kryptische Bauernregel – "fährt der Januar in die Schindel" meint sinngemäß einen stürmischen, von Wind und Wetter gepeitschten Januar – verspricht: Schnee an diesem Tag kündigt einen unruhigen Jahresauftakt an.
„Schneit's an unschuldige Kindl, fährt der Januar in die Schindel.“
Das Fest erinnert an die Kinder von Bethlehem, die der Überlieferung nach im Matthäusevangelium auf Befehl von König Herodes getötet wurden, der damit den neugeborenen "König der Juden" beseitigen wollte. Historisch ist das Ereignis nicht außerbiblisch belegt, gilt aber seit der Frühkirche als erstes Märtyrertum der Christenheit. Der Gedenktag liegt traditionell im sogenannten "Weihnachtsoktav", den acht Tagen direkt nach dem Christfest.
Die recht kryptische Bauernregel – "fährt der Januar in die Schindel" meint sinngemäß einen stürmischen, von Wind und Wetter gepeitschten Januar – verspricht: Schnee an diesem Tag kündigt einen unruhigen Jahresauftakt an.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Unschuldige Kinder
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose