Eine zweite Regel zu Valentin beschreibt schlicht ein winterliches Alltagsbild statt einer langfristigen Prognose:
„Am Tage des St. Valentein, da friert das Rad samt Mühle ein.“
Gemeint ist das Wasserrad einer Mühle, das bei anhaltender Kälte tatsächlich zufrieren und damit den Betrieb der Mühle zum Erliegen bringen konnte – ein für die ländliche Bevölkerung sehr konkretes und spürbares Problem, da Mahlen von Getreide zu den lebensnotwendigsten Aufgaben des Winters gehörte. Valentin, dessen romantisches Image erst Jahrhunderte später entstand, hatte damit ganz ursprünglich vor allem mit hartem Winterfrost zu tun.
Eine Regel, die weniger vorhersagt als vielmehr eine ganz reale Sorge des bäuerlichen Alltags im Februar festhält.
„Am Tage des St. Valentein, da friert das Rad samt Mühle ein.“
Gemeint ist das Wasserrad einer Mühle, das bei anhaltender Kälte tatsächlich zufrieren und damit den Betrieb der Mühle zum Erliegen bringen konnte – ein für die ländliche Bevölkerung sehr konkretes und spürbares Problem, da Mahlen von Getreide zu den lebensnotwendigsten Aufgaben des Winters gehörte. Valentin, dessen romantisches Image erst Jahrhunderte später entstand, hatte damit ganz ursprünglich vor allem mit hartem Winterfrost zu tun.
Eine Regel, die weniger vorhersagt als vielmehr eine ganz reale Sorge des bäuerlichen Alltags im Februar festhält.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Valentin von Terni
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose