Wendelin wird als Schutzpatron der Hirten, Bauern und des Viehs verehrt. Die Überlieferung erzählt, dass er selbst als Hirte lebte. Sein Gedenktag am 20. Oktober hat im deutschsprachigen Raum einen festen Platz im bäuerlichen Kalender. Kapellen und die mit ihm verbundenen Andachten zeugen bis heute von dieser Verbundenheit.
Der gereimte Spruch gehört zur bäuerlichen Gebets- und Segensüberlieferung. Er bringt die Hoffnung zum Ausdruck, dass die anvertrauten Tiere bewahrt bleiben. Darin liegt auch seine heutige Bedeutung: als Erinnerung an Fürsorge, Dankbarkeit und die enge Verbindung zwischen Mensch und Tier.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Tiere
Heiliger: Wendelin
Quellen und Einordnung
Leibniz-Institut für Deutsche Sprache: Glossar des Arno-Ruoff-Archivs
agd.ids-mannheim.de – Quelle öffnen ↗
Belegt: Wortlaut des Spruchs und Zuordnung zum 20. Oktober.
Ökumenisches Heiligenlexikon: Wendelin von Tholey
heiligenlexikon.de – Quelle öffnen ↗
Belegt: überlieferter Spruch und sein Zusammenhang mit Wendelins Patronat über Hirten, Bauern und Vieh.
Pfarrei Geuensee: Wendelinskapelle
pfarrei-geuensee.ch – Quelle öffnen ↗
Belegt: Variante der Schutzbitte in einem Andachtsbüchlein und Verehrung als Viehpatron.
Faktencheck: Bestätigt bezieht sich auf die kulturhistorische Überlieferung des Spruchs und das Patronat. Der Spruch formuliert eine religiöse Bitte und enthält keine überprüfbare Wetterprognose.
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose