20. Januar Fabian

BAUERNREGEL · Wetter

Sturm und Frost an Fabian ist allen Saaten wohlgetan.

Der 20. Januar gehört gleich zwei Märtyrern, die trotz völlig unterschiedlicher Lebensgeschichten im Volksglauben oft wie Brüder behandelt wurden. Zuerst zu Papst Fabian:

„Sturm und Frost an Fabian ist allen Saaten wohlgetan.“

Fabian wurde der Legende nach völlig überraschend zum Papst gewählt: Bei der Wahl soll sich eine Taube auf seinem Kopf niedergelassen haben, was die Anwesenden spontan als Zeichen des Heiligen Geistes deuteten. Er organisierte die römische Kirche in Bezirke, förderte die Märtyrerverehrung und wurde 250 als eines der ersten Opfer der Christenverfolgung unter Kaiser Decius verhaftet und starb im Gefängnis.

Seine Bauernregel ist ungewöhnlich: Sturm und Frost gelten hier ausdrücklich als günstig für die spätere Saat – vermutlich, weil sie den Boden gründlich durchfrieren und damit von Schädlingen befreien.

Zuordnung im Jahreslauf

20. Januar ↗

Region: Überregional

Kategorie: Wetter

Heiliger: Fabian

Redaktion: KrautKult

Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose

Passende Regeln im Jahreslauf

20. Januar · TAGESREGEL

„An Fabian und Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an.“

Regel weiterlesen ↗

Überregional

20. Januar · TAGESREGEL

„Sebastian je kälter und heller – dann werden Scheuer und Fässer umso völler.“

Regel weiterlesen ↗

Überregional

3. Januar · TAGESREGEL

„Bringt Genoveva uns Sturm und Wind, so ist uns Waltraud (9. April) oft gelind.“

Regel weiterlesen ↗

Überregional

FÜR DEN GANZEN JANUAR

„Im Januar dickes Eis, im Mai ein üppig Reis.“

Regel weiterlesen ↗

Überregional

Zum Bauernregeln-Kalender ↗