Von einem verschneiten Januar zu einem üppig grünen Mai ist es ein weiter Sprung – doch genau diesen Bogen schlägt eine der optimistischeren Winterregeln:
„Im Januar dickes Eis, im Mai ein üppig Reis.“
"Reis" meint hier nicht die Pflanze, sondern einen jungen Trieb oder Zweig – gemeint ist also üppiges Pflanzenwachstum im Mai. Dahinter steckt dieselbe Logik wie bei der Schnee-Frost-Regel im Dezember: Dickes Eis bedeutet einen "richtigen", tiefen Winter, der Schädlinge im Boden abtötet und die Wintersaat vor Frühjahrsfrösten schützt – eine solide Grundlage für kräftiges Wachstum, sobald die Wärme zurückkehrt.
Damit gehört sie zu den Regeln, die einen strengen Winter nicht als Bedrohung, sondern als notwendige Voraussetzung für einen guten Frühling deuten.
„Im Januar dickes Eis, im Mai ein üppig Reis.“
"Reis" meint hier nicht die Pflanze, sondern einen jungen Trieb oder Zweig – gemeint ist also üppiges Pflanzenwachstum im Mai. Dahinter steckt dieselbe Logik wie bei der Schnee-Frost-Regel im Dezember: Dickes Eis bedeutet einen "richtigen", tiefen Winter, der Schädlinge im Boden abtötet und die Wintersaat vor Frühjahrsfrösten schützt – eine solide Grundlage für kräftiges Wachstum, sobald die Wärme zurückkehrt.
Damit gehört sie zu den Regeln, die einen strengen Winter nicht als Bedrohung, sondern als notwendige Voraussetzung für einen guten Frühling deuten.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose