Ein schneefreier Januar wird in unseren Breiten heute oft als Glücksfall empfunden – für die alten Bauern war er dagegen ein Warnsignal für die gesamte Landschaft:
„Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen und Tälern weh.“
Die Sorge war durchaus praktisch begründet: Eine Schneedecke wirkt wie eine natürliche Dämmschicht, die Wurzeln, Knospen und den Boden selbst vor extremer Auskühlung durch klare, windige Nächte schützt. Fehlt der Schnee, sind Pflanzen und Erdreich der vollen Kälte schutzlos ausgesetzt – und genau das sollte, so die Regel, allen drei genannten Landschaftselementen zusetzen.
Eine der wenigen Regeln, die über die reine Ernteprognose hinausgeht und stattdessen fast ökologisch denkt: Schnee als Schutzschild der gesamten Landschaft.
„Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen und Tälern weh.“
Die Sorge war durchaus praktisch begründet: Eine Schneedecke wirkt wie eine natürliche Dämmschicht, die Wurzeln, Knospen und den Boden selbst vor extremer Auskühlung durch klare, windige Nächte schützt. Fehlt der Schnee, sind Pflanzen und Erdreich der vollen Kälte schutzlos ausgesetzt – und genau das sollte, so die Regel, allen drei genannten Landschaftselementen zusetzen.
Eine der wenigen Regeln, die über die reine Ernteprognose hinausgeht und stattdessen fast ökologisch denkt: Schnee als Schutzschild der gesamten Landschaft.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose