Nicht jede Windrichtung war den alten Bauern gleich willkommen – besonders der Ostwind hatte einen zweifelhaften Ruf:
„Gibt's im Januar Wind von Osten, tut die Erde langsam frosten.“
Die Beobachtung ist meteorologisch fundiert: Ostwind bringt in Mitteleuropa typischerweise trockene, kontinentale Kaltluft aus Osteuropa und Russland heran – anders als der oft mildere, feuchtere Westwind vom Atlantik. Ein anhaltender Ostwind im Januar kann tatsächlich zu einem allmählichen, aber spürbaren Durchfrieren des Bodens führen, das sich über Tage und Wochen aufbaut.
Hier trifft sich altes Bauernwissen mit moderner Meteorologie fast bruchlos – eine der Regeln, die sich physikalisch gut erklären lässt.
„Gibt's im Januar Wind von Osten, tut die Erde langsam frosten.“
Die Beobachtung ist meteorologisch fundiert: Ostwind bringt in Mitteleuropa typischerweise trockene, kontinentale Kaltluft aus Osteuropa und Russland heran – anders als der oft mildere, feuchtere Westwind vom Atlantik. Ein anhaltender Ostwind im Januar kann tatsächlich zu einem allmählichen, aber spürbaren Durchfrieren des Bodens führen, das sich über Tage und Wochen aufbaut.
Hier trifft sich altes Bauernwissen mit moderner Meteorologie fast bruchlos – eine der Regeln, die sich physikalisch gut erklären lässt.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose