Bleibt der erwartete Winterfrost im Januar aus, war das für die alten Bauern kein Grund zur Entwarnung – im Gegenteil:
„Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im März er sein Gesicht.“
Hinter dieser Regel steckt eine Vorstellung, die sich durch viele Winterregeln zieht: Der Winter "schuldet" dem Jahr eine gewisse Portion Kälte, und bleibt sie im Januar aus, wird sie sich einen späteren Zeitpunkt suchen – in diesem Fall den März, wenn die Vegetation eigentlich schon erwacht und ein später Frost besonders schadet.
Genau diese Verschiebung macht die Regel zu einer echten Warnung: Ein zu milder Januar sollte demnach niemanden dazu verleiten, zu früh mit dem Frühling zu rechnen.
„Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im März er sein Gesicht.“
Hinter dieser Regel steckt eine Vorstellung, die sich durch viele Winterregeln zieht: Der Winter "schuldet" dem Jahr eine gewisse Portion Kälte, und bleibt sie im Januar aus, wird sie sich einen späteren Zeitpunkt suchen – in diesem Fall den März, wenn die Vegetation eigentlich schon erwacht und ein später Frost besonders schadet.
Genau diese Verschiebung macht die Regel zu einer echten Warnung: Ein zu milder Januar sollte demnach niemanden dazu verleiten, zu früh mit dem Frühling zu rechnen.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose