Eine dritte, besonders bildhafte Regel zu Georg misst den Stand des Getreides an einem ungewöhnlichen Maßstab:
„Kann der Georg im Korn die Krähe verstecken, wird sich das Mehl häufen zu prallen Säcken.“
Gemeint ist: Steht das junge Getreide bereits so hoch, dass sich eine Krähe darin verbergen kann, verspricht das eine üppige Ernte im Sommer. Diese Regel ist tatsächlich eine praktische landwirtschaftliche Faustregel – der Wuchsstand des Getreides Ende April gibt tatsächlich erste, brauchbare Hinweise auf die zu erwartende Ernte, unabhängig von Georgs eigener Legende als Drachentöter.
Eine der anschaulichsten Bildregeln des gesamten Kalenders: kein abstraktes Wetterzeichen, sondern eine direkt sichtbare Messlatte im eigenen Feld.
„Kann der Georg im Korn die Krähe verstecken, wird sich das Mehl häufen zu prallen Säcken.“
Gemeint ist: Steht das junge Getreide bereits so hoch, dass sich eine Krähe darin verbergen kann, verspricht das eine üppige Ernte im Sommer. Diese Regel ist tatsächlich eine praktische landwirtschaftliche Faustregel – der Wuchsstand des Getreides Ende April gibt tatsächlich erste, brauchbare Hinweise auf die zu erwartende Ernte, unabhängig von Georgs eigener Legende als Drachentöter.
Eine der anschaulichsten Bildregeln des gesamten Kalenders: kein abstraktes Wetterzeichen, sondern eine direkt sichtbare Messlatte im eigenen Feld.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Ernte
Heiliger: Georg von Lydda
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose