Eine vierte Regel zu Georg greift ein Bild auf, das bereits von Martin im November bekannt ist:
„Sankt Georg kommt nach alten Sitten zumeist auf einem Schimmel angeritten.“
Anders als bei Martin, wo der "Schimmel" den ersten winterlichen Raureif symbolisiert, meint er hier die letzten, versprengten Schneeflocken des ausklingenden Frühlings – ein letztes weißes Aufflackern, bevor der Winter endgültig weicht. Die Wiederverwendung desselben bildhaften Motivs an zwei so unterschiedlichen Punkten des Jahres zeigt, wie sehr sich bestimmte sprachliche Bilder im Bauernkalender wiederholten, unabhängig vom jeweiligen Heiligen.
Georg auf seinem "Schimmel" bildet damit ein winterliches Gegenstück zu seiner bekannteren Rolle als drachenbekämpfender Ritter.
„Sankt Georg kommt nach alten Sitten zumeist auf einem Schimmel angeritten.“
Anders als bei Martin, wo der "Schimmel" den ersten winterlichen Raureif symbolisiert, meint er hier die letzten, versprengten Schneeflocken des ausklingenden Frühlings – ein letztes weißes Aufflackern, bevor der Winter endgültig weicht. Die Wiederverwendung desselben bildhaften Motivs an zwei so unterschiedlichen Punkten des Jahres zeigt, wie sehr sich bestimmte sprachliche Bilder im Bauernkalender wiederholten, unabhängig vom jeweiligen Heiligen.
Georg auf seinem "Schimmel" bildet damit ein winterliches Gegenstück zu seiner bekannteren Rolle als drachenbekämpfender Ritter.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Georg von Lydda
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose