Die fünfte und letzte Regel zu Georg widmet sich dem Weinbau:
„Zu Georgi blinde Reben, volle Trauben wird es später geben.“
"Blind" bezeichnet hier Reben, deren Knospen noch nicht ausgetrieben sind – ein Zustand, der Ende April je nach Region und Witterung durchaus üblich sein kann. Die Regel deutet dieses verzögerte Austreiben positiv: Ein später, dann aber kräftiger Austrieb soll sich in einer besonders reichen Traubenernte im Herbst niederschlagen. Fünf Regeln allein zu diesem einen Tag – Wetter, Getreidewuchs, Vogelsymbolik und Weinbau – zeigen, wie zentral Georgi als Fixpunkt im gesamten bäuerlichen Frühjahrskalender war.
Mit dieser Weinbauregel schließt die umfangreichste Regel-Serie des gesamten April-Monats.
„Zu Georgi blinde Reben, volle Trauben wird es später geben.“
"Blind" bezeichnet hier Reben, deren Knospen noch nicht ausgetrieben sind – ein Zustand, der Ende April je nach Region und Witterung durchaus üblich sein kann. Die Regel deutet dieses verzögerte Austreiben positiv: Ein später, dann aber kräftiger Austrieb soll sich in einer besonders reichen Traubenernte im Herbst niederschlagen. Fünf Regeln allein zu diesem einen Tag – Wetter, Getreidewuchs, Vogelsymbolik und Weinbau – zeigen, wie zentral Georgi als Fixpunkt im gesamten bäuerlichen Frühjahrskalender war.
Mit dieser Weinbauregel schließt die umfangreichste Regel-Serie des gesamten April-Monats.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Ernte
Heiliger: Georg von Lydda
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose