Auch akustische Beobachtungen fanden ihren Weg in den Bauernkalender – diesmal das Knirschen von Eis und Schnee unter den Füßen:
„Knarrt im Januar Eis und Schnee, gibt's zur Ernt' viel Korn und Klee.“
Eis und Schnee "knarren" besonders laut, wenn sie richtig durchgefroren sind – ein hörbares Zeichen für strenge, trockene Kälte statt tauendem Matsch. Wie bei so vielen verwandten Regeln gilt auch hier: Ein hartes, durchgefrorenes Winterklima bereitet den Boden am besten auf eine kräftige Ernte im folgenden Jahr vor.
Dass gleich zwei Kulturen genannt werden – Korn fürs Brot, Klee fürs Vieh – zeigt, wie umfassend die Bauern diese eine akustische Beobachtung für ihre gesamte Hofwirtschaft deuteten.
„Knarrt im Januar Eis und Schnee, gibt's zur Ernt' viel Korn und Klee.“
Eis und Schnee "knarren" besonders laut, wenn sie richtig durchgefroren sind – ein hörbares Zeichen für strenge, trockene Kälte statt tauendem Matsch. Wie bei so vielen verwandten Regeln gilt auch hier: Ein hartes, durchgefrorenes Winterklima bereitet den Boden am besten auf eine kräftige Ernte im folgenden Jahr vor.
Dass gleich zwei Kulturen genannt werden – Korn fürs Brot, Klee fürs Vieh – zeigt, wie umfassend die Bauern diese eine akustische Beobachtung für ihre gesamte Hofwirtschaft deuteten.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Ernte
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose