Der Lukasreim stellt einen milden Herbsttag einem strengen Winter gegenüber. Die eindringliche Wendung „dass Gott erbarm“ erzählt auch davon, wie viel in einer bäuerlichen Lebenswelt von ausreichenden Vorräten und guter Vorbereitung abhing. Ein warmer 18. Oktober sollte nicht dazu verleiten, den kommenden Winter aus dem Blick zu verlieren.
Der Spruch gehört zur Überlieferung der Lostage, an denen man nach Hinweisen auf die weitere Witterung suchte. Eine belastbare Bestätigung speziell für den Zusammenhang zwischen diesem einzelnen Tag und dem gesamten Winter liegt uns nicht vor. Als Erinnerung an vorausschauendes Wirtschaften behält die Regel ihren Sinn: Auch bei mildem Herbstwetter rechtzeitig an die kalte Jahreszeit denken.
Der Spruch gehört zur Überlieferung der Lostage, an denen man nach Hinweisen auf die weitere Witterung suchte. Eine belastbare Bestätigung speziell für den Zusammenhang zwischen diesem einzelnen Tag und dem gesamten Winter liegt uns nicht vor. Als Erinnerung an vorausschauendes Wirtschaften behält die Regel ihren Sinn: Auch bei mildem Herbstwetter rechtzeitig an die kalte Jahreszeit denken.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Lukas, Evangelist
Quellen und Einordnung
Ökumenisches Heiligenlexikon: Lukas, Abschnitt Bauernregeln
heiligenlexikon.de – Quelle öffnen ↗
Belegt: inhaltlich entsprechende Variante „St. Lukas mild und warm, / Winterkält’ dass Gott erbarm’“; belegt die Überlieferung, nicht die Prognose.
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose