Anfang September, wenn sich der Sommer allmählich zurückzieht, richtete sich der Blick der Bauern auf einen weiteren wichtigen Lostag – diesmal mit einer besonders langen Prognosereichweite:
„Wie das Wetter am Magnustag so es vier Wochen bleiben mag.“
Der Tag gehört dem heiligen Magnus von Füssen, einem Wandermönch und Missionar, der im 8. Jahrhundert im Allgäu wirkte und dort bis heute als "Apostel des Allgäus" verehrt wird. Der Überlieferung nach war er Gefährte oder Schüler der Heiligen Gallus und Kolumban; aus der Klosterzelle, die er in Füssen errichtete, entwickelte sich später das bedeutende Kloster St. Mang. Als einer der Vierzehn Nothelfer wurde er traditionell gegen Hagel, Blitzschlag, Raupen und Ungeziefer angerufen – ein Schutzpatron also, der sich besonders um das Gedeihen der Felder sorgte.
Dass ausgerechnet sein Tag als Wetterprognose für gleich vier Wochen dienen sollte, passt gut zu einem Heiligen, dessen ganzes Wirken der Fürsorge für Landwirtschaft und Ernte galt.
„Wie das Wetter am Magnustag so es vier Wochen bleiben mag.“
Der Tag gehört dem heiligen Magnus von Füssen, einem Wandermönch und Missionar, der im 8. Jahrhundert im Allgäu wirkte und dort bis heute als "Apostel des Allgäus" verehrt wird. Der Überlieferung nach war er Gefährte oder Schüler der Heiligen Gallus und Kolumban; aus der Klosterzelle, die er in Füssen errichtete, entwickelte sich später das bedeutende Kloster St. Mang. Als einer der Vierzehn Nothelfer wurde er traditionell gegen Hagel, Blitzschlag, Raupen und Ungeziefer angerufen – ein Schutzpatron also, der sich besonders um das Gedeihen der Felder sorgte.
Dass ausgerechnet sein Tag als Wetterprognose für gleich vier Wochen dienen sollte, passt gut zu einem Heiligen, dessen ganzes Wirken der Fürsorge für Landwirtschaft und Ernte galt.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Magnus von Füssen
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose