Der 16. Mai gehört dem bekanntesten Brückenheiligen des gesamten Kirchenjahres – seine Bauernregel richtet den Blick auf den Weinberg:
„Lacht zu Nepomuk die Sonne, dann gerät der Wein zur Wonne.“
Johannes Nepomuk war Generalvikar des Erzbistums Prag, der zwischen die Fronten des Machtkampfs von König Wenzel IV. und dem Prager Erzbischof geriet und 1393 von der Karlsbrücke in die Moldau gestürzt wurde. Die spätere Legende vom unverbrüchlichen Beichtgeheimnis machte ihn zum Patron der Beichtväter und, wegen seines Sturzes in den Fluss, zum meistabgebildeten Brückenheiligen Mitteleuropas – unzählige Statuen an Flüssen und Brücken zeugen bis heute davon.
Seine Bauernregel hat mit Wächter- oder Wasserbezug nichts zu tun: Kurz nach den Eisheiligen verspricht Sonnenschein an seinem Tag einen guten Weinjahrgang.
„Lacht zu Nepomuk die Sonne, dann gerät der Wein zur Wonne.“
Johannes Nepomuk war Generalvikar des Erzbistums Prag, der zwischen die Fronten des Machtkampfs von König Wenzel IV. und dem Prager Erzbischof geriet und 1393 von der Karlsbrücke in die Moldau gestürzt wurde. Die spätere Legende vom unverbrüchlichen Beichtgeheimnis machte ihn zum Patron der Beichtväter und, wegen seines Sturzes in den Fluss, zum meistabgebildeten Brückenheiligen Mitteleuropas – unzählige Statuen an Flüssen und Brücken zeugen bis heute davon.
Seine Bauernregel hat mit Wächter- oder Wasserbezug nichts zu tun: Kurz nach den Eisheiligen verspricht Sonnenschein an seinem Tag einen guten Weinjahrgang.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Ernte
Heiliger: Johannes Nepomuk
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose