Der 13. Mai, Servatius, bringt eine besonders bildhafte Regel über eine gefürchtete Windrichtung:
„Servatius' Hund (Mund) der Ostwind ist – hat manches Blümlein totgeküsst.“
Servatius war erster Bischof von Tongeren, dem der Überlieferung nach der Apostel Petrus auf einer Pilgerreise nach Rom den bevorstehenden Hunneneinfall voraussagte. Die Bauernregel verwandelt den kalten, trockenen Ostwind – der in der Eisheiligen-Zeit tatsächlich häufig auftritt und Kaltluft aus Osteuropa heranführt – poetisch in einen "Kuss des Todes" für die zarten Frühlingsblüten.
Ein besonders eindringliches Bild für eine ganz reale meteorologische Gefahr: Der Ostwind der Eisheiligen-Zeit ist bis heute für Spätfrostschäden in Gärten und Weinbergen berüchtigt.
„Servatius' Hund (Mund) der Ostwind ist – hat manches Blümlein totgeküsst.“
Servatius war erster Bischof von Tongeren, dem der Überlieferung nach der Apostel Petrus auf einer Pilgerreise nach Rom den bevorstehenden Hunneneinfall voraussagte. Die Bauernregel verwandelt den kalten, trockenen Ostwind – der in der Eisheiligen-Zeit tatsächlich häufig auftritt und Kaltluft aus Osteuropa heranführt – poetisch in einen "Kuss des Todes" für die zarten Frühlingsblüten.
Ein besonders eindringliches Bild für eine ganz reale meteorologische Gefahr: Der Ostwind der Eisheiligen-Zeit ist bis heute für Spätfrostschäden in Gärten und Weinbergen berüchtigt.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Servatius (Eisheiliger)
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose