Der 4. Juli gehört einem der bedeutendsten Bischöfe des ottonischen Reiches – seine Bauernregel richtet den Blick auf die Obsternte:
„Regen am Sankt Ulrich Tag macht die Birnen stichig mad.“
Ulrich war Bischof von Augsburg, der entscheidenden Anteil am Sieg über die Ungarn in der Schlacht auf dem Lechfeld 955 hatte, indem er die Stadt gegen die Belagerer verteidigte. Der bekanntesten Legende nach verwandelte sich ein Gansbein, das er einem Boten reichte, wundersam in einen Fisch – daher sein Attribut. 993 wurde er als erster Heiliger überhaupt durch ein offizielles päpstliches Verfahren heiliggesprochen.
Seine Bauernregel warnt konkret: Regen an seinem Tag lässt die heranreifenden Birnen madig und wurmstichig werden – eine ganz praktische Sorge um die Obsternte mitten im Hochsommer.
„Regen am Sankt Ulrich Tag macht die Birnen stichig mad.“
Ulrich war Bischof von Augsburg, der entscheidenden Anteil am Sieg über die Ungarn in der Schlacht auf dem Lechfeld 955 hatte, indem er die Stadt gegen die Belagerer verteidigte. Der bekanntesten Legende nach verwandelte sich ein Gansbein, das er einem Boten reichte, wundersam in einen Fisch – daher sein Attribut. 993 wurde er als erster Heiliger überhaupt durch ein offizielles päpstliches Verfahren heiliggesprochen.
Seine Bauernregel warnt konkret: Regen an seinem Tag lässt die heranreifenden Birnen madig und wurmstichig werden – eine ganz praktische Sorge um die Obsternte mitten im Hochsommer.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Ernte
Heiliger: Ulrich von Augsburg
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose