Eine zweite Regel zu Veit warnt speziell vor Regen zum Schaden der Gerste:
„Regen am St. Vitustag die Gerste nicht vertragen mag.“
Wie schon bei Antonius zwei Tage zuvor steht auch hier die Gerste im Mittelpunkt – ein Zeichen dafür, wie sensibel diese Getreidesorte in der Mitte des Junis auf Wetterschwankungen reagiert. Die zeitliche Nähe zur einsetzenden "Schafskälte", einem großräumigen Wetterumschwung mit kühlerem, regnerischem Westwindwetter, macht diese Warnung besonders plausibel: Genau in diesem Zeitfenster drohte der reifenden Gerste tatsächlich Gefahr.
Zwei Regeln zu benachbarten Junitagen, beide mit derselben Sorge um dieselbe Getreideart – ein Hinweis darauf, wie zentral die Gerstenernte für die bäuerliche Existenz Mitte Juni war.
„Regen am St. Vitustag die Gerste nicht vertragen mag.“
Wie schon bei Antonius zwei Tage zuvor steht auch hier die Gerste im Mittelpunkt – ein Zeichen dafür, wie sensibel diese Getreidesorte in der Mitte des Junis auf Wetterschwankungen reagiert. Die zeitliche Nähe zur einsetzenden "Schafskälte", einem großräumigen Wetterumschwung mit kühlerem, regnerischem Westwindwetter, macht diese Warnung besonders plausibel: Genau in diesem Zeitfenster drohte der reifenden Gerste tatsächlich Gefahr.
Zwei Regeln zu benachbarten Junitagen, beide mit derselben Sorge um dieselbe Getreideart – ein Hinweis darauf, wie zentral die Gerstenernte für die bäuerliche Existenz Mitte Juni war.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Ernte
Heiliger: Veit (Vitus)
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose