Der Juni gilt als der eigentliche Schlüsselmonat für die Heu- und frühe Getreideernte – sein Wetter wurde entsprechend ernst genommen:
„Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er das ganze Jahr.“
Anders als im Frühjahr, wo Kälte und Regen oft als Segen galten, kippt die Bewertung im Juni: Zu kühles, nasses Wetter verzögert die Heuernte und begünstigt Pilzbefall am heranreifenden Getreide. Da der Juni den Übergang vom Vorsommer zum eigentlichen Erntesommer markiert, wurde ein Fehlschlag in diesem Monat als kaum noch aufholbar für das gesamte Jahr angesehen.
Eine der wenigen Regeln, die den kompletten Kurswechsel im Bauernkalender sichtbar macht: Was im April und Mai noch Segen war, wird im Juni plötzlich zur Gefahr.
„Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er das ganze Jahr.“
Anders als im Frühjahr, wo Kälte und Regen oft als Segen galten, kippt die Bewertung im Juni: Zu kühles, nasses Wetter verzögert die Heuernte und begünstigt Pilzbefall am heranreifenden Getreide. Da der Juni den Übergang vom Vorsommer zum eigentlichen Erntesommer markiert, wurde ein Fehlschlag in diesem Monat als kaum noch aufholbar für das gesamte Jahr angesehen.
Eine der wenigen Regeln, die den kompletten Kurswechsel im Bauernkalender sichtbar macht: Was im April und Mai noch Segen war, wird im Juni plötzlich zur Gefahr.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Ernte
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose