Eine weitere Variante widerspricht scheinbar der kühl-trockenen Regel und setzt stattdessen auf die Kombination aus Wärme und Feuchtigkeit:
„Ist der Juni warm und nass, gibt's viel Korn und noch mehr Gras.“
Auch das ist agronomisch nachvollziehbar: Wärme beschleunigt das Wachstum, Feuchtigkeit liefert dafür den nötigen Rohstoff – in Kombination ergibt das kräftiges, schnelles Wachstum sowohl bei Getreide als auch bei Weidegras. Dass diese Regel der kühl-trockenen Variante scheinbar widerspricht, zeigt einmal mehr: Verschiedene Regionen mit unterschiedlichen Boden- und Klimabedingungen entwickelten oft eigene, durchaus widersprüchliche Faustregeln für denselben Monat.
Am Ende einte beide Regeln jedoch dasselbe Ziel: einen möglichst ertragreichen Sommer vorherzusagen – nur über unterschiedliche Wetterpfade.
„Ist der Juni warm und nass, gibt's viel Korn und noch mehr Gras.“
Auch das ist agronomisch nachvollziehbar: Wärme beschleunigt das Wachstum, Feuchtigkeit liefert dafür den nötigen Rohstoff – in Kombination ergibt das kräftiges, schnelles Wachstum sowohl bei Getreide als auch bei Weidegras. Dass diese Regel der kühl-trockenen Variante scheinbar widerspricht, zeigt einmal mehr: Verschiedene Regionen mit unterschiedlichen Boden- und Klimabedingungen entwickelten oft eigene, durchaus widersprüchliche Faustregeln für denselben Monat.
Am Ende einte beide Regeln jedoch dasselbe Ziel: einen möglichst ertragreichen Sommer vorherzusagen – nur über unterschiedliche Wetterpfade.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Ernte
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose