Eine zweite Weihnachtsregel setzt statt auf Schnee auf ein anderes winterliches Merkmal:
„Je dicker das Eis um Weihnacht liegt, je zeitiger der Bauer Frühling kriegt.“
Auch hier greift wieder die Ausgleichslogik: Ein besonders strenger, eisiger Winterauftakt zu Weihnachten wird als Vorbote eines frühen Frühlingsbeginns gedeutet – gewissermaßen, als hätte der Winter seine ganze Kraft schon zu Beginn verbraucht. Für die Bauern, die auf einen möglichst frühen Start in die neue Vegetationsperiode hofften, war das eine willkommene Aussicht.
Dick gefrorene Weiher und Teiche um die Weihnachtszeit waren damit nicht nur Anlass zum Schlittschuhlaufen, sondern auch ein kleines Trost-Omen fürs kommende Frühjahr.
„Je dicker das Eis um Weihnacht liegt, je zeitiger der Bauer Frühling kriegt.“
Auch hier greift wieder die Ausgleichslogik: Ein besonders strenger, eisiger Winterauftakt zu Weihnachten wird als Vorbote eines frühen Frühlingsbeginns gedeutet – gewissermaßen, als hätte der Winter seine ganze Kraft schon zu Beginn verbraucht. Für die Bauern, die auf einen möglichst frühen Start in die neue Vegetationsperiode hofften, war das eine willkommene Aussicht.
Dick gefrorene Weiher und Teiche um die Weihnachtszeit waren damit nicht nur Anlass zum Schlittschuhlaufen, sondern auch ein kleines Trost-Omen fürs kommende Frühjahr.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Weihnachten
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose