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Weihnachten – Gedenktag

Weihnachten: 25. Dezember. Überlieferung und Verbindungen zum Jahreslauf im KrautKult-Archiv.

Gedenktag

Datum im Jahreslauf

25. Dezember

Bedeutung

Fest der Geburt Christi (lateinisch "dies natalis" bzw. althochdeutsch "ze den wihen nahten", "in den heiligen Nächten").

Herkunft

Lateinisch

Schreibvarianten und Kurzformen

Christfest, Christtag, Heiliger Abend

Gedenktag und Überlieferung

Weihnachten

25. Dezember

Das Hochfest der Geburt Jesu Christi, seit dem 4. Jahrhundert in Rom am 25. Dezember gefeiert – vermutlich in bewusster Anlehnung an das römische Sonnenfest "Sol Invictus", das am selben Tag den kürzesten Tag des Jahres (nahe der Wintersonnenwende im julianischen Kalender) beging. Zwei Weihnachtstage werden traditionell gefeiert: der Heilige Abend (24.12.) mit der Christmette und der erste Weihnachtsfeiertag (25.12.) als eigentliches Hochfest. Zahlreiche Bauernregeln knoten sich an dieses zentrale Fest des Kirchenjahres, das zugleich einen wichtigen Fixpunkt für Wettervorhersagen bis ins Frühjahr bildet.

Was an diesem Tag sonst noch passiert

25. Dezember

Ist der Dezember wild mit Regen, dann hat das nächste Jahr wenig Segen.

Dezember lind, der Winter ein Kind.

Im Dezember Schnee und Frost, das verheißt viel Korn und Most.

So kalt wie im Dezember, so heiß wird's im Juni.

Weihnachten im Schnee, Ostern im Klee.

Je dicker das Eis um Weihnacht liegt, je zeitiger der Bauer Frühling kriegt.

Ist es Grün zur Weihnachtszeit, fällt der Schnee auf Ostereier.

Wenn es Weihnachten flockt auf allen Wegen, das bringt den Feldern Segen.

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