NAMENSTAGE

Namenstag Antonius

Wann hat Antonius Namenstag? 17. Januar, 13. Juni. Bedeutung, Herkunft und Namenspatrone im KrautKult-Archiv.

Vorname

Wann hat Antonius Namenstag?

17. Januar · 13. Juni

Bedeutung

Lateinisch, möglicherweise etruskischen Ursprungs, Bedeutung unsicher.

Lateinisch, möglicherweise etruskischen Ursprungs, Bedeutung unsicher; später volksetymologisch mit griechisch "anthos" (Blume) in Verbindung gebracht.

Herkunft

Lateinisch

Schreibvarianten und Kurzformen

Anton, Antoni, Toni, St. Anton

Namenspatrone und Überlieferung

Antonius von Padua

13. Juni

Franziskanermönch und Kirchenlehrer (* 1195 in Lissabon, † 13. Juni 1231 bei Padua), ursprünglich Augustiner-Chorherr, bevor er nach der Begegnung mit den Reliquien franziskanischer Märtyrer selbst zum Franziskanerorden wechselte. Bekannt für seine mitreißenden Predigten – der bekanntesten Legende nach hielt er am Ufer von Rimini eine Predigt, der kein Mensch zuhören wollte, woraufhin sich stattdessen die Fische im Wasser versammelten, um ihm zuzuhören. Bereits ein Jahr nach seinem Tod heiliggesprochen, 1946 zum Kirchenlehrer erhoben. Bis heute einer der meistverehrten Heiligen Italiens; Patron der Armen und der Finder verlorener Gegenstände.

Antonius der Große

17. Januar

Ägyptischer Mönch und Einsiedler (* um 251, † 356), gilt als Begründer des christlichen Mönchtums und "Vater der Mönche". Verschenkte als junger Mann sein gesamtes Erbe und zog sich über Jahrzehnte immer weiter in die ägyptische Wüste zurück, wo er der Legende nach von immer neuen dämonischen Versuchungen heimgesucht wurde – ein Motiv, das Künstler von Bosch bis Dalí inspirierte. Wurde 105 Jahre alt. Wegen seiner Verbindung zum sogenannten "Antoniusfeuer" (einer durch Mutterkornvergiftung verursachten Krankheit, gegen die er angerufen wurde) und seiner Darstellung mit einem Hausschwein gilt er bis heute als Schutzpatron der Haustiere, besonders der Schweine, sowie der Bauern. Nicht zu verwechseln mit dem späteren Antonius von Padua (13. Jh.), dessen Hauptfest am 13. Juni liegt.

Was an diesem Tag sonst noch passiert

17. Januar

Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.

Wächst das Gras im Januar, ist's im Sommer in Gefahr.

Hat der Januar viel Regen, bringt's den Früchten keinen Segen.

Gibt's im Januar Wind von Osten, tut die Erde langsam frosten.

Auf trockenen, kalten Januar folgt viel Schnee im Februar.

Im Januar dickes Eis, im Mai ein üppig Reis.

Soll man den Januar loben, muss er frieren und toben.

Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken.

Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter fürs ganze Jahr.

Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im März er sein Gesicht.

Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer gerne heiß.

Knarrt im Januar Eis und Schnee, gibt's zur Ernt' viel Korn und Klee.

Wenn im Januar viel Nebel steigt, sich ein schönes Frühjahr zeigt.

Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.

Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen und Tälern weh.

Januar trocken und rau, nützt dem Getreideanbau.

Große Kält' am Antonitag, große Hitz' am Lorenzitag (10. August).

Wenn zu Antoni die Luft ist klar, gibt's ein trockenes Jahr.

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13. Juni

Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er das ganze Jahr.

Im Juni kühl und trocken, gibt's was in die Milch zu brocken.

Ohne Tau kein Regen heißts im Juni allerwegen.

Ist der Juni warm und nass, gibt's viel Korn und noch mehr Gras.

Wenn Sankt Anton gut Wetter lacht, St. Peter (29. Juni) viel in Wasser macht.

Hat Antonius starken Regen, geht's mit der Gerste wohl daneben.

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