Mit Gänsen auf dem Eis und dem Christkind auf aufgeweichten Wegen verbindet diese Regel zwei anschauliche Bilder. Früher Frost um den Martinstag wird darin einem milden, nassen Weihnachtsfest gegenübergestellt. „Schmutz“ meint hier den schlammigen Boden bei frostfreiem oder tauendem Wetter.
Der Reim erzählt von der Veränderlichkeit der kalten Jahreszeit: Ein winterlicher Novemberabschnitt muss noch keinen durchgehend frostigen Winter einleiten. Dass auf Eis zu Martini zwangsläufig nasse Weihnachten folgen, ist damit jedoch nicht belegt. Als einprägsames Wetterbild bewahrt die Regel den Gedanken, auch nach früher Kälte mit einem Wechsel der Verhältnisse zu rechnen.
Der Reim erzählt von der Veränderlichkeit der kalten Jahreszeit: Ein winterlicher Novemberabschnitt muss noch keinen durchgehend frostigen Winter einleiten. Dass auf Eis zu Martini zwangsläufig nasse Weihnachten folgen, ist damit jedoch nicht belegt. Als einprägsames Wetterbild bewahrt die Regel den Gedanken, auch nach früher Kälte mit einem Wechsel der Verhältnisse zu rechnen.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Martin von Tours
Quellen und Einordnung
Kleiner Kalender: Bauernregeln für den 11. November
bauernregeln.kleiner-kalender.de – Quelle öffnen ↗
Belegt: Wortlaut mit „Martinsgänse“; kein Nachweis der Weihnachtsprognose.
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose