11. November Martin von Tours

BAUERNREGEL · Wetter

Sankt Martin kommt nach alten Sitten zumeist auf einem Schimmel geritten.

Das weiße Pferd macht den nahenden Winter zu einem lebendigen Bild: Mit Martin zieht eine weiße Landschaft ins Land. Der „Schimmel“ lässt sich hier als Sinnbild für Schnee verstehen. Eine verwandte überlieferte Fassung verbindet Martins Ritt ausdrücklich mit dem Schneefall.

Der Martinstag liegt in einer Jahreszeit, in der winterliche Eindrücke zunehmend zum Landschaftsbild gehören können. Wann tatsächlich Schnee fällt, unterscheidet sich jedoch nach Region, Höhenlage und Wetterverlauf. Die Stärke des Spruchs liegt in seiner Bildsprache: Er verbindet einen vertrauten Kalendertermin mit der Aufmerksamkeit für den Übergang vom Herbst zum Winter.

Zuordnung im Jahreslauf

11. November ↗

Region: Überregional

Kategorie: Wetter

Heiliger: Martin von Tours

Quellen und Einordnung

Wikipedia: Liste von Bauernregeln, Abschnitt November

de.wikipedia.org – Quelle öffnen ↗

Belegt: vorhandener Wortlaut.

N. Eggenberger und R. Bürki: Wie verlässlich sind Werdenberger Bauernregeln?, Werdenberger Jahrbuch 2017, S. 262

proforis.phsg.ch – Quelle öffnen ↗

Belegt: verwandte Schimmel-Schnee-Fassung. Das Schneebild ist gestützt; regelmäßiger Schnee am 11. November ist damit nicht bestätigt.

Redaktion: KrautKult

Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose

Passende Regeln im Jahreslauf

11. November · TAGESREGEL

„Wenn die Martinsgänse auf dem Eise geh’n, muss das Christkind im Schmutze steh’n.“

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„Wenn an Martini Nebel sind, wird der Winter meist gelind.“

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11. November · TAGESREGEL

„Ist Martini klar und rein, bricht der Winter bald herein.“

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11. November · TAGESREGEL

„Hat Martini einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart.“

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Überregional

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