Der „weiße Bart“ verleiht dem Martinstag ein winterliches Gesicht. Gemeint ist vermutlich Reif, der Zweige, Gräser und Zäune weiß überzieht. Aus diesem sichtbaren Kältezeichen entwickelt der Reim die Erwartung eines langen, strengen Winters.
Die Beobachtung selbst lässt sich gut im eigenen Umfeld nachvollziehen. Wie lange die Winterkälte anschließend anhält, ist damit noch nicht entschieden. Eine belastbare Bestätigung für die Vorhersage des gesamten Winters liegt uns nicht vor. Als überliefertes Bild hält die Regel dennoch einen wichtigen Gedanken fest: Die ersten Frostzeichen verdienen Aufmerksamkeit und erinnern an die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit.
Die Beobachtung selbst lässt sich gut im eigenen Umfeld nachvollziehen. Wie lange die Winterkälte anschließend anhält, ist damit noch nicht entschieden. Eine belastbare Bestätigung für die Vorhersage des gesamten Winters liegt uns nicht vor. Als überliefertes Bild hält die Regel dennoch einen wichtigen Gedanken fest: Die ersten Frostzeichen verdienen Aufmerksamkeit und erinnern an die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Martin von Tours
Quellen und Einordnung
wetter.de: Bauernregeln November
Belegt: Spruch und vorsichtige Deutung des weißen Bartes als Reif; kritische Einordnung der Winterprognose.
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose